Mittwoch, 22. September 2010

New York

Hallo Leute,

ich dachte ich melde mich mal wieder. Was gibt es neues. Öhhhm. Viel? Meine letzten Tage in Boston waren fantastisch. Ich war noch auf dem Prudential (Hochhaus) und habe von dort den Blick über Boston bestaunt, ich war in Harvard und habe das tolle studentische Leben dort genossen (Es ist wie eine Stadt nur für Studenten!), konnte mir dabei aber den Gedanken nicht verkneifen, dass die TU-Berlin sicher auch sehr schick aussehen könnte, wenn jeder Student 55.000$ im Jahr bezahlen würde, ich war auf einer Punk-Show, habe mit Couchsurfern gekocht (Meine veganen Kochkünste werden von Tag zu Tag besser.) und gefeiert (Die Clubs in Boston schließen NAchts schon um 3??).

Und jetzt New York! Was soll ich sagen? Diese Stadt ist der Wahnsinn. Als ich in New York ankam waren es 25°C und die Luftfeuchtigkeit hatte tropische Dimensionen erreicht. Diese Verhältnisse entluden sich schlagartig in einem epischen Sturm! BLitz und Donner, horizontaler Regen wie aus Eimern ... es war fantastisch! Und die erste Härteprobe für meinen neuen Rucksack, welche dieser mit Bravour bestanden hat. Danach habe ich mich mit Sascha und Stella getroffen, die zur Zeit in New York wohnen und hier ein kleines WG-Zimmer haben, so dass ich mich mit meinem Schlafsack bei ihnen einquatieren konnte.

Meinen ersten Tag in New York haben wir damit begonnen, dass wir morgens aufs Empire State Building gefahren sind und den absolut spektakulären Blick über New York bewundert haben. Einfach Atemberaubend! Danach sind wir den Broadway runtergelaufen und ich habe den Mund kaum noch schließen können. So viele Menschen, Gerüche, Eindrücke. Time Square, Wallstreet, Ground Zero, Financial District etc. pp. Abends sind wir dann auf das Rockefeller Center gefahren, ein Hochhaus, fast so hoch wie das Empire State Building, nur mit dem Unterschied, dass man vom Rockefeller Center aus das beleuchtete Empire State Building sehen kann. Wenn ich gedacht hatte, das New York von oben bei Tag atemberaubend ist, konnte es doch nicht mit New York bei Nacht mithalten: Ein Meer aus bunten Lichtern und Stadtgeräuschen! Lichter soweit das Auge reicht. Außerdem hatten wir es geschafft einen kleinen Karnister Cranberrie-Saft mit Wodka aufs Dach zu schmuggeln, so dass wir dort oben bei einem Drink die Stadt auf uns wirken lassen konnten. Es war wirklich ... hm ... vereinnahmend trifft es vielleicht am besten. Ich habe wirklich das Gefühl gehabt in dieser Stadt für immer bleiben zu wollen. Danach sind wir auf eine kleine Kneipen-Tour um den Union Square gegangen, welche damit endete, dass wir in einer Club waren in dem wirklich nur noch Schwarze waren und wir zu fetten Hip-Hop-Beats abgefeiert (eher: abgespackt) haben.

Der nächste Tag war dann mal wieder einer, der dem Auskatern golt. Wir sind zu "Whole Food Market" geganen und haben uns mit Kuchen, Salat und Sandwiches eingedeckt und haben im Central Park gepicknickt. Das war sehr nett. Danach sind wir zurück in Sascha und Stellas Wohnung wo Stella für uns gekocht hat und wir den Abend vorm Fernseher verbracht haben.

Heute waren wir dann im Museum of the City of New York und haben uns New York im Wandel der Zeit angeschaut, was unglaublich faszinierend war (Sonderausstellungen zur ersten japanischen Delegation in New York mitte des 19. Jhd. und zu einem der bekanntesten Bürgermeister von New York: John Lindsay). Danach haben wir einen weiteren Zwischenstopp im Central Parc gemacht und haben uns in die Sonne gelegt (Hier ist noch Sommer: 25° und blauer Himmel). Heute Abend waren wir dann noch in einem Park, der auf einer alten Hochbahntrasse gelegen ist und haben schöne Fotos gemacht und danach Burger gegessen. Abschließen haben wir in dem Hostel, in dem ich die nächsten zwei Nächte schlafen werde bei einem Bier noch ein bischen mit der internationalen Backpackerszene angebändelt.

Morgen geht es dann nach Liberty und Ellis Island und Morgen abend ist Fernsehen angesagt (endlich amerikanisches Fernsehen live ^^).

Macht es gut und Take CAre
Jonas

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